Wo einst das Jurameer schwappte: Wandern am Jurasteig
Kaum eine Landschaft ist so abwechslungsreich und ungewöhnlich wie der Bayerische Jura. Zerklüftete Kalksteinwände, Trockentäler und Tropfsteinhöhlen, Steilwände und Zeugenberge geben ihm sein markantes Gesicht. Vor 200 Millionen Jahren schwappte hier noch das Jurameer, als es sich zurückzog, ließ es Schwämme, Schnecken und andere Kleinstlebewesen zurück. Diese Sedimente bildeten die Grundlage des heutigen Jurakalks.
Naturfreunde entdecken am Wegesrand viele Tiere und Pflanzen, die andernorts selten geworden sind. Orchideen, Zittergras und Karthäusernelke gedeihen zum Beispiel prächtig auf dem Kalkboden, Biber und Eisvogel haben im Bayerischen Jura noch ein Zuhause und auf den Felszinnen hat der Wanderfalke sein Revier.
Weil zur sinnlichen Erfahrung Wandern auch das Geschmackserlebnis gehört, laden am Wegesrand viele freundliche Gasthöfe zur Einkehr ein. Daneben gibt es eine Vielzahl von schönen Plätzen, an denen man unterwegs eine Rast einlegen und gemütlich Brotzeit machen kann.
Von der Hauptroute, die durch die Landkreise Kelheim, Neumarkt in der Oberpfalz, Amberg-Sulzbach und Regensburg führt, zweigen insgesamt 17 Schlaufenwege ab, die weitere sehenswerte Ziele erschließen und sich prima für eine Tagestour eignen. Doch auch den Jurasteig selbst kann man natürlich bequem in Tagesetappen entdecken.
Einen übersichtlichen Flyer und andere Broschüren mit der Beschreibung der einzelnen Wegstrecken, Übersichtsplan und vielen nützlichen Adressen und Tipps erhält man kostenlos beim Tourismusverband Ostbayern e.V., Luitpoldstraße 20, 93047 Regensburg, Tel. 0941/58539-0, Fax 0941/58539-39,
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, www.ostbayern-tourismus.de.
Weitere Informationen zum Jurasteig im Internet unter www.jurasteig.de oder unter www.bayerischerjura.de
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